Erfahrungsbericht von E.Leclerc Textile

„Alkemics unterstützt das Unternehmen E.Leclerc und seine Lieferanten bei der Digitalisierung der Textilartikeldaten“.

Erfahrungsbericht von E.Leclerc Textil

„Sowohl die großen internationalen Unternehmen als auch die kleineren brauchen Unterstützung bei der Digitalisierung ihrer Artikellisten.“

Thomas O’Connell

IT Manager, Le Galec

Hauptvorteile:

Ein gemeinsames Tool für 600 Geschäfte

mit Textilangebot

Onboarding von Lieferanten

jeglicher Größe

Der nächste Schritt in Richtung Standardisierung der Datenerfassung

von Textillieferanten

Alkemics unterstützt E.Leclerc und seine Lieferanten bei der Digitalisierung ihrer TextilartikeldatenSeit 2019 unterstützt Alkemics den Einzelhändler E.Leclerc als Partner bei der Erfassung der Produktdatenblätter und Konditionen seiner Lieferanten auf dem europäischen Markt. Dieses Projekt umfasst auch die Textillieferanten der Einkaufsgruppe Le GALEC, die mithilfe von Alkemics ihre Produktdatenblätter verwalten. Leslie Francisco, Leiterin Geschäftsanwendungen und Systemintegration bei Le GALEC, berichtet hier von ihren Erfahrungen mit der neuen Vorgehensweise, die von allen Lieferanten übernommen wurde.

Le GALEC verwaltet als Einkaufszentrale des bretonischen Unternehmens 600 Filialen, 600 Drive-in-Märkte und 2400 Fachgeschäfte (Baumärkte, Garten, Auto, Optik, Kosmetik, Drogerien usw.) sowie mehrere Spezialgeschäfte (Wein, Hightech, Kosmetik, Autovermietung, usw.). Der Umsatz belief sich 2019 auf 38,85 Millionen Euro. Zum umfangreichen Angebot gehören sowohl Lebensmittel als auch Non-Food-Artikel, einschließlich Kleidung, Accessoires und Schuhe. Ein solches breitgefächertes Angebot bringt ein komplexes Artikeldatenmanagement mit zahlreichen Besonderheiten mit sich.

Zentrales System zur Verwaltung von Produktdaten

Im Juli 2020 wurde die interne Neuorganisation des Produktdatenmanagements für Textilien beschlossen. „Wir stellten fest, dass trotz funktionierender Tools die Notwendigkeit bestand, ein gemeinsames System einzurichten, das alle verwenden können“, erklärt Leslie Francisco, Leiterin Geschäftsanwendungen und Systemintegration bei Le GALEC. „Das Katalog-Datenmanagement bringt einen enormen Arbeitsaufwand mit sich.“

Was sind die besonderen Herausforderungen in diesem Bereich? „Kleidungsstücke lassen sich nicht verkaufen wie Erbsen“, erklärt Leslie Francisco. Es gibt verschiedene Größen und Farben und vielfältige Sortimente (Kleidung, aber auch Accessoires, Schuhe usw.). Daher war es unerlässlich, die Besonderheiten der Produktinformationen vor der Umsetzung des Projekts genau zu kennen.

Die wichtigste Funktion besteht in der Verwaltung von Größen und Farben“, fügt Leslie Francisco hinzu. Ein Artikel kann nach Modell verwaltet werden: Ein Hosenmodell erzeugt einen Barcode, unabhängig von seiner Farbe und Größe. Ein Artikel kann aber auch nach Größe/Farbe verwaltet werden: Ein Hosenmodell hat demnach so viele Barcodes, wie es Größen und Farben gibt.“


Zahlreiche kategorie-, lieferanten- und logistikspezifische Besonderheiten

Dazu kam eine weitere Schwierigkeit im Zusammenhang mit der Produktkategorie: Das Artikelmanagement gestaltet sich je nach Lieferant und dessen Logistik unterschiedlich! Es sind also viele verschiedene Parameter zu berücksichtigen. Das bedeutet, dass mit etwa 300 Lieferanten, darunter viele KMU, und 30.000 bis 40.000 Artikelnummern gearbeitet werden musste. Das Onboarding derTextillieferanten dauerte deshalb 9 Monate, das der Sportartikelhersteller einen Monat. 

Daher entschloss sich das Unternehmen, ein Größen- und Farbmanagementsystem für die Bereiche Wäsche, Babykleidung, Socken, Heimtextilien, also die sogenannte Stammkollektion einzurichten. „Dieses System ermöglicht uns auch, die Einkaufs- und Verkaufszahlen nach Größe/Farbe zu analysieren und so zu erfahren, was tatsächlich funktioniert. Für diese Art von Artikeln, die im Laufe der Jahre immer wieder aufgefüllt werden, bringt das einen echten Vorteil.“ Mit anderen Worten: Das Sortiment passt sich an die Bestellungen an.

Für Saisonartikel (Kleidung, Schuhe, Nachtwäsche, Hausschuhe usw.) sind dagegen nur wenige oder gar keine Nachbestellungen notwendig. Allerdings „werden die Daten bereits in einem sehr frühen Stadium erhoben, d. h. ein Jahr vor der neuen Kollektion“, berichtet Thomas O’Connell, IT-Manager bei Le GALEC.

Für Brillenlieferanten kommt ein anderer Prozess angewandt: Alle Sonnenbrillen haben einen Preis A, alle Brillen mit Sehstärke einen Preis B usw., aber der Barcode ist der gleiche. Artikel-Multipacks sind ein weiterer Sonderfall, der wiederum eine andere Verwaltungsmethode erfordert.

Unterstützung der Hersteller bei der Digitalisierung der Textilartikellistung

Für Thomas O’Connell besteht der Hauptvorteil der Alkemics-Plattform darin, dass das System die Daten unabhängig vom Produkt zentral verwaltet und strukturiert. „Die Textilbranche steht erst am Anfang der digitalen Transformation“, erläutert er. „Sowohl die großen internationalen Unternehmen als auch die kleineren brauchen Unterstützung bei der Digitalisierung ihrer Artikellisten.“

Einer der wichtigsten Aspekte des Projekts war die Einbindung der Bekleidungs- und Sportlieferanten durch Alkemics. Für Leslie Francisco ist es ein wichtiger Erfolgsfaktor, die Lieferanten für den Prozess zu gewinnen, da es sich um einen echten Wandel handelt. „Diejenigen, die bereits mit den Systemen vertraut waren, haben den Zweck des Projekts und der Plattform schnell verstanden. Trotzdem müssen die Lieferanten im Voraus geschult werden, vor allem die Zuständigen für die Datenerfassung.“ 

Daher werden regelmäßig speziell entwickelte Webinare für Lieferanten angeboten. „Wir haben eine einstündige Videoschulung absolviert und anschließend ein Dokument erhalten, das den Implementierungsprozess sowie die Regeln und Benutzeranweisungen der Plattform enthält“, berichtet Julie Delriu, Vertriebsleiterin bei Chauss Europ, einem der Lieferanten von E.Leclerc. 

Wir haben eine einstündige Videoschulung absolviert und anschließend ein Dokument erhalten, das den Implementierungsprozess sowie die Regeln und Benutzeranweisungen der Plattform enthält“, berichtet Julie Delriu, Sales Administration Manager bei Chauss Europ, einem der Lieferanten von E.Leclerc.   

Im Laufe der letzten Monate konnten wir Geschäftsprobleme identifizieren, die uns nicht bewusst waren“, fährt Leslie Francisco fort. Mit hervorragender Reaktionszeit, Dynamik und Geduld setzten die Alkemics-Teams die verschiedenen Meilensteinen und Synchronisationpunkte um. Wir konnten zudem bereits ausgezeichnete Ergebnisse in den Kategorien Baby- und Damenbekleidung erzielen“.


Unterstützung der Lieferanten bei der Digitalisierung ihrer Daten

Darüber hinaus kann das Projekt auch von den Lieferanten zur Verwaltung von GTINs (Global Trade Identification Number) genutzt werden. „Mit unserem internen System haben wir die Barcodes für die Lieferanten generiert. Unabhängig vom Produktmanagementsystem sind die Barcodes für Modell und Größe/Farbe obligatorisch“, so Leslie Francisco.

Mit Alkemics kann der Lieferant seine Barcodes (oder EAN-Codes) selbst erzeugen. Für Thomas O’Connell ist das eine wünschenswerte Entwicklung: „Unsere Teams können sich so auf ihre Jobs konzentrieren.“ Und der Lieferant hat die Gewissheit, dass er seine Daten eigenständig digitalisieren kann – ein wichtiger und notwendiger Schritt hin zur Standardisierung der Artikeldatenverwaltung. Für Lieferanten, die bereits ihre eignen GTINs generieren, wie z. B. Chauss Europe, stellt dies keine Schwierigkeit dar. 

Der nächste Schritt ist die Abschaffung anderer Datenerfassungssysteme verschiedener Anbieter und der ausschließliche Gebrauch der Alkemics-Plattform. „Das System ist vor allem für Artikel interessant, die jedes Jahr neu bestellt werden“, sagt Julie Delriu. „Mittelfristig bringt es einen echten Zeitgewinn, der sich noch weiter verbessern wird, wenn jedes Unternehmen das gleiche System verwendet!“

Die Nutzung einer Plattform wie Alkemics ermöglicht außerdem die Datenerfassung für den gesamten Produktkatalog, einschließlich Lebensmittel und Non-Food-Produkte, also für eine Vielzahl von Marktsegmenten. Eine Omnichannel-Vision ist unerlässlich für die Steigerung der E-Commerce-Verkaufszahlen und stellt nach der Krise eine der größten Herausforderungen des Einzelhandels dar. Von den 600 E.Leclerc-Filialen, die Textilien verkaufen, haben 400 bereits einen Click-&-Collect-Service eingeführt.

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