Wie erfasst Leclerc dank Alkemics den Nutri-Score auf allen Produkten?

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par Lucas7 April 20210 commentaires

Wie erfasst Leclerc dank Alkemics den Nutri-Score auf allen Produkten?

In Frankreich sind die Handelskonzerne und die FMCG-Branche bereits einen Schritt weiter gegangen und versehen verpackte Lebensmittel mit einem Nutri-Score-Label. Das liegt daran, dass Frankreich schon 2017 den Nutri-Score auf freiwilliger Basis eingeführt hat. Für Politiker, Händler und die FMCG-Branche liegt die Ursache in den sich ändernden Gewohnheiten der Verbraucher, die sich mehr Informationen zu Lebensmitteln wünschen.

E. Leclerc fordert: Nutri-Score auf allen Produkten 

Aus der Studie zu Lebensmitteltransparenz von OpinionWay und Alkemics von 2019 geht Folgendes hervor: 83 der Einkäufer suchen vor dem Kauf eines Produkts nach Informationen. Gleichzeitig erachten aber über 60 Prozent der Verbraucher die Produktetiketten als unvollständig, ungenau und nicht ausreichend transparent. Dies ist einer der Gründe, aus denen sich das französische Handelsunternehmen E. Leclerc verpflichtet hat, den Nutri-Score sichtbar auf allen Produkten anzubringen. Der Händler hat diesen Prozess mit seinen Eigenmarken-Produkten begonnen.

Für E. Leclerc sind aktuelle, einheitliche und genaue Produktdaten ein wichtiger Faktor in diesem Prozess. Früher kämpfte der französische Handels-Primus mit Problemen, weil er Produktdaten von tausenden Lieferanten erfassen musste, um diese dann einheitlich, immer aktuell und fehlerfrei bereitzustellen. Infolge schlechter Qualität mussten die Daten oft in einem zeitraubenden Prozess ergänzt werden. Zur langfristigen Lösung dieses kritischen Problems verlässt sich E. Leclerc nunmehr auf die Lösung von Alkemics.

Innerhalb von nur sechs Monaten hat der Händler 2000 Lieferanten aller Unternehmensgrößen dazu gebracht, ihre Produkt- und Preisinformationen auf der Alkemics-Plattform abzuliefern, sogar diejenigen, die sich noch in den ersten Phasen der Digitalisierung befinden. Der Hersteller füllt über 150 Felder für jedes Produkt aus.

Das Nutri-Score-Label kann automatisch für jedes einzelne Produkt auf der Alkemics-Plattform identifiziert und direkt mit dem Händler geteilt werden. So hilft Alkemics auch kleinen und mittleren Herstellerunternehmen dabei, den Nutri-Score zu berechnen. 68 Prozent aller Markenhersteller auf der Alkemics-Plattform nutzen das Feld Nutri-Score und teilen diese Informationen mit E. Leclerc. In dieser Weise hilft Alkemics den französischen Handels-Primus dabei, sein Ziel zu erreichen, alle Produkte mit Nutri-Score zu versehen. Für den Einkäufer in den physischen und Online-Verkaufskanälen von E. Leclerc entsteht so durch Transparenz im Lebensmittelsortiment ein echter Mehrwert.

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Nutri-Score gibt auch anderen Händlern in Frankreich einen Boost 

Zusätzlich zu E. Leclerc erfassen 12 weitere französische Handelsgesellschaften die Nutri-Score-Daten ihrer Lieferanten über die Alkemics-Plattform. Sobald der Verbraucher beim Einkaufen im physischen Geschäft oder Online-Shop einen wünschenswerten Nutri-Score entdeckt, schnellen die Verkaufszahlen in die Höhe, zeigt eine Studie von Nielsen. Wenn Hersteller einen Nutri-Score von A oder B auf ihrem Produkt anzeigen können, steigern sie ihre Verkaufszahlen: um 1,0 Prozent mit Score A und um bis zu 0,8 Prozent mit Score B.

Die positiven Auswirkungen auf den Absatz eines Produkts mit gutem Nutri-Score ist im E-Commerce sogar noch höher als in physischen Geschäften, beweist eine andere Nielsen-Studie. Dies wird die FMCG-Branche und Handelskonzerne weiterhin motivieren, gesunde Produkte zu produzieren, und wird die Nutzung des Ernährungs-Labels in Frankreich und Deutschland vorantreiben.

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ERP, PIM, DAM, MDM: können sie die Herausforderungen des Einzelhandels meistern?

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ERP, PIM, DAM, MDM: Können sie die Herausforderungen des Einzelhandels meistern?

par Lucas25 Januar 20210 commentaires

ERP, PIM, DAM und MDM - an Lösungen für die Produktdatenorganisation fehlt es nicht. Reichen sie aber aus, um die Herausforderungen der Marken und Händler zu meistern? Antworten.

Geben wir es zu: auf den ersten Blick ähnelt ein Informationssystem manchmal einem Mikado, einer mehr oder weniger erkennbaren Verstrickung von IT-Lösungen. Das ist vor allem bei den Einzelhandels-Akteuren der Fall, bei denen ERP, PIM, DAM, MDM usw. möglicherweise gleichzeitig im Einsatz sind. Da kann man schon den Faden verlieren. Welche Aufgaben erfüllen diese Lösungen? Reichen sie aus für einen reibungslosen Ablauf des Informationsaustauschs zwischen Marken und Händlern? Womit sollte man sie ergänzen? Erklärungen.

ERP, der Allrounder

Wohlgemerkt verfügen nicht alle Unternehmen über alle diese Lösungen. Je nach Größe, Komplexität ihrer Organisation und Volumen ihres Angebots ist der Technologie-Dschungel mehr oder weniger dicht. Ein KMU verfügt aber meist mindestens über ein ERP (Entreprise Resource Planning)-System, auf Deutsch also eine Softwarelösung zur Ressourcenplanung. Der Einsatzbereich dieser Allrounder-Software reicht von der Buchhaltung über das Bestellmanagement und Logistik-Informationen bis hin zur Personalverwaltung. Selbst bei „retail-spezifischen“ ERP sind in der Praxis oft ergänzende Lösungen notwendig, um das Produktmanagement mit sämtlichen erforderlichen Dimensionen und die Organisation der dazugehörenden Marketinginhalte zu ermöglichen. Außerdem sind die Exportfunktion der Produktdaten in die Excel-Matrix-Systeme eines Händlers oder das Versenden der Dateien über das GDSN-Netz selten im Menü zu finden.

Der elektronische Katalog als direkte Brücke

Daher entscheiden sich KMU manchmal dafür, ihre ERP mit einer sogenannten elektronische Kataloglösung zu ergänzen. Diese Kataloge ermöglichen den Versand oder Empfang von Informationen über das GDSN-Netz (man spricht auch vom „GDSN-Datapool“) und gewährleisten so die Erfassung der Produkte bei den Akteuren im Bereich der Lebensmittelgeschäften, Food Services, Travel-Retail usw. Dank voreingestellten Standards brauchen Sie sich nicht zu überlegen, wie Sie die Produktattribute benennen oder welches technische Protokoll Sie verwenden möchten. Alles ist bereit zum Gebrauch. Während sie stark auf den Datenaustausch über GDSN spezialisiert sind, werden diese Lösungen den Anforderungen der neuen Kanäle, zum Beispiel der Marketing-Werkzeuge, der Kunden-Apps und -Webseiten oder der Dienstleister wie Google nicht (oder kaum) gerecht. Um diese Lücke zu schließen, haben Unternehmen, welche elektronische Kataloge nutzen, keine andere Wahl, als ihre Daten für jeden dieser Kanäle zu duplizieren. Dazu ist anzumerken, dass diese Lösungen alle ein PIM-Werkzeug mit mehr oder weniger umfangreichen Funktionen beinhalten.

PIM und DAM, die Grundpfeiler reicher Produktinformation

Im Laufe der Weiterentwicklung ihrer Angebote bauen KMU und Midcap-Unternehmen ihre IT-Systeme mit PIM- oder DAM-Lösungen aus. Das PIM (Product Information Management) liefert eine Datenbank zur Zentralisierung und Verwaltung der Produktinformationen mit sämtlichen erforderlichen Dimensionen: mit komplexen Produkthierarchien nach Zielkunden-Typ, nach Vertriebskanal, usw. Das PIM ist das Bezugssystem des Produktmarketings.Je mehr sich das Produktmarketing entwickelt, desto mehr Material produziert es: Papierdokumente, aber auch Abbildungen und Videos für digitale Kanäle. Das Lebenszyklusmanagement dieser „Vermögensgegenstände“ wird schnell zu einem eigenen Thema. Da kommt das DAM (Digital Asset Management) ins Spiel, welches diese Medien zentralisiert, die Validierungsprozesse (auch mit den Anbietern) ausstattet und die Klassifizierung der Inhalte mit Metadaten vor dem Exportieren in die verschiedenen erforderlichen Formate unterstützt. Diese DAM-Lösungen bieten außerdem konfigurierbare Werkzeuge für den Datenexport nach verschiedenen Web-Protokollen, die aber selten mit den spezifischen Protokollen eines Tätigkeitssektors kompatibel sind, vor allem nicht mit dem im Einzelhandel üblichen GDSN. Im Gegensatz zu den elektronischen Datenpool-Katalogen sind die PIM und DAM hauptsächlich auf die Lagerung und interne Zusammenarbeit im Unternehmen fokussiert und bieten generische Möglichkeiten für den Export von Produktdaten. Das Kundenunternehmen muss dann das Ganze selbst konfigurieren, damit seine Informationen korrekt bei den verschiedenen Empfängern ankommen.Mit der Unterstützung durch eine dieser Lösungen oder das Doppelpaket PIM-DAM sind die Unternehmen ausgerüstet für reiche, komplexe Produktinformation. Drei Herausforderungen bleiben jedoch im Alltag bestehen:

  • Für die Industrie liegt das Hauptaugenmerk darauf, die Anforderungen der Händler gut voraussehen zu können, um den perfekt angemessenen Datenumfang zu liefern und so die Vermarktung der Produkte voranzutreiben. Außerdem geht es darum, sich an sämtlichen technischen Formate für den Produktdatenaustausch anzupassen.
  • Für Händler ist die Datenqualität eines der Schlüsselelemente. Wie kann sie kontrolliert und fortlaufend verbessert werden?
  • Für beide Seiten schließlich ist es wichtig, dass die Teams flexibel arbeiten können, indem sie vor allem die Vollständigkeit und Konformität der Daten überwachen und die Informationen bei Bedarf für einen bestimmten Kanal vertiefen können.

MDM – das Wörterbuch des Unternehmens

Man kann sich leicht vorstellen, dass Midcap-Unternehmen und Großkonzerne für jede Filiale, jede BU und jedes Land eigene ERP, PIM oder DAM unterhält. Mehrere Fragen drängen sich auf: Wer ist der eigentliche Eigentümer welcher Information und wer ist berechtigt, diese zu strukturieren, abzuändern, usw. ? Wo befinden sich die Referenzinformationen? Wie können diese zentralisiert werden? Um diese Fragen zu beantworten, kommt manchmal ein weiteres Element ins Spiel: das MDM (Master Data Management). Dieses Bezugssystem konsolidiert die Referenzinformationen und strukturiert die Verwaltung dieser Daten (wer kann sie einsehen, abändern, usw.).Vorteil: Das MDM zentralisiert die Daten und trägt zu deren Zuverlässigkeit bei, indem es sämtliche Systeme des Unternehmens auf dem neuesten Stand hält. Andererseits und im Gegensatz zum Doppelpaket PIM-DAM ermöglicht es keine Prognose oder Erfassung der Erwartungen des Ansprechpartners, kein Datenqualitäts-Monitoring entsprechend diesen Erwartungen und schließlich auch kein Übermitteln dieser Produktinformationen nach den branchenüblichen Standards und Techniken des Einzelhandels.Hierin liegen die Grenzen dieser technischen Lösungen im Einzelhandelsbereich: Für kleine oder mittlere Unternehmen sind sie manchmal unverhältnismäßig komplex (und kostspielig). Und während diese Werkzeuge sowohl KMU als auch größeren Organisationen bei der Zentralisierung und Organisation der Branchendaten helfen, werden sie den Herausforderungen der Veröffentlichung im stark reglementierten und sich wandelnden Omnichannel-Kontext nicht gerecht. In diesem Kontext müssen Unternehmen im Stande sein, flexibel Anpassungen vorzunehmen und die verfügbaren Informationen laufend zu kontrollieren.

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