Die Verbraucher verändern den Handel: mehr Produzenten und Produkte

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par Emilie Schaefer25 Januar 20210 commentaires

Die Verbraucher verändern den Handel: mehr Produzenten und Produkte

Ob es nun um den Schutz der eigenen Gesundheit oder des Planeten geht, die Verbraucher achten immer mehr auf die Herkunft und Zusammensetzung der Produkte. Ihre Absicht ist klar: „natürlichere“ und Produkte mit kurzen Transportwegen, also aus der Region, zu bevorzugen.

Diese Anforderung hat in Kombination mit gesenkten Produktionswerkzeugkosten automatisch zu einer Erhöhung der Anzahl kleiner Unternehmen geführt, die nationale oder regionale Produkte anbieten. Gemäß den Daten des Nationalen Verbands der Lebensmittelindustrie (ANIA) ist dieser Anstieg von KMU und Kleinstunternehmen geradezu schwindelerregend. 2013 zählte der Lebensmittelsektor 11 852 Unternehmen; 2017 betrug die Anzahl Unternehmen 17 647.Und noch wichtiger: Diese Kleinstunternehmen (Umsatz unter 2 Millionen Euro), KMU (Umsatz zwischen 2 und 5 Millionen Euro) und Midcap-Unternehmen (Umsatz zwischen 50 und 250 Millionen Euro) haben zu 70 % des Wachstums von Warenhäusern und Supermärkten in den letzten 5 Jahren beigetragen. Dieser Beitrag ist umso bemerkenswerter, als diese Unternehmen 2018 „nur“ 21,9 % des Marktanteils ausmachten. Dazu kommen die reduzierten Kosten für Logistik und zollfreie Grenzen, welche den französischen Markt für immer mehr Lieferanten aus Europa und dem Ausland öffnen.Ergebnis: zu den Top 10 der Industrieunternehmen mit der größten Umsatzsteigerung im Jahr 2019 gehören 9 Unternehmen mit einem Umsatz unter 200 Millionen Euro. Zu den legendären Akteuren dieses Trends gehören Ethiquable, Novamex und Swania mit Umsatzsteigerungen zwischen 10 % bis 20 %.

Immer mehr Produkte

„Seit Jahren ist trotz der Absichtserklärungen der Händler, ihr Sortiment zu verkleinern, ein Anwachsen dieses Letzteren zu beobachten, vor allem zu Gunsten der kleinen Marken, selbst wenn dieses Phänomen sich in den letzten Monaten langsamer entwickelt. „, erklärt Sébastien Monard, Leiter für Marketing und Kommunikation bei Nielsen. Obwohl das Phänomen der Konzentration auf den „gemeinsamen Kern“ der Sortimente zu beobachten ist, bringen die Geschäfte immer mehr ihre Besonderheit in Bezug auf ihre regionale Verbundenheit zum Ausdruck: die Kleinstunternehmen haben ihre Referenzen um 7 %, die KMU um 9 % und die Midcap-Unternehmen um 6 % erhöht. Die großen Gruppen ihrerseits erreichen 3 %, die Eigenmarken 1 %.

An der Spitze der Kategorien mit starkem Wachstum stehen regionale und natürlich Bio-Produkte mit einer Steigerung von 15,7 % von 2017 bis 2018 und einem globalen Umsatz von 9,7 Milliarden. Immer mehr Produkte aus zertifiziertem biologischem Anbau finden ihren Weg in die Regale der Händler. Eigenmarken, KMU und internationale Marken erweitern ihr Angebot und entwickeln neue Referenzen mit Label. Die Kleinstunternehmen, KMU und Midcap-Unternehmen sind heute sehr gut in der Bio-Sparte vertreten; ihr Anteil am Angebot beläuft sich auf 44 %, während sie mit 26 % bei den gängigen und Selbstbedienungs-Frischprodukten vertreten sind. „Die Anzahl Referenzen steigt jedoch schneller an als der Umsatz“, gibt der Leiter für Marketing und Kommunikation bei Nielsen zu bedenken.

Diese Saga stützt sich auf unser White Paper Lieferantenbeziehung 3.0, das die Umstrukturierung des Handelssektors analysiert und Denkanstöße zu den Organisationsmodellen gibt, mit denen sich diese neuen Herausforderung meistern lassen.

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Die Verbraucher verändern den Handel: mehr Daten

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par Emilie Schaefer25 Januar 20210 commentaires

Die Verbraucher verändern den Handel: mehr Daten

OpinionWay-Studie - Alkemics machte es bekannt: 83 % der Franzosen informieren sich über die Lebensmittelprodukte. Sie möchten qualitativ hochstehende, gesündere Produkte konsumieren und bevorzugen diejenigen, die in Frankreich hergestellt wurden. Wie orientiert und informiert sich der Verbraucher angesichts des Überangebots? Und welchen neuen Ansatz muss der Händler für das Shoppingerlebnis im Geschäft bedenken?

Für mehr Transparenz

Eins ist sicher: Der Konsument wartet nicht unbedingt, bis er sich im Geschäft befindet, und gibt sich nicht mehr mit den Informationen zufrieden, die er dort findet. Ja, die Verpackung bleibt für 64 % der Franzosen das historische Mittel zum Einholen von Produktinformationen, gefolgt von der Mundpropaganda (19 % der Franzosen). Aber eine neue Informationsquelle setzt sich durch: Verbraucher-Apps werden bereits von fast 2 von 10 Franzosen verwendet. Ein hübscher Score für Apps, die es vor 3 Jahren noch nicht einmal gab. Der Star dieser Apps, Yuka, eingeführt 2017, kommt heute auf 14 Millionen Downloads und 2 Millionen gescannte Produkte pro Tag. Die Industrieunternehmen sind sich der Bedeutung des Austauschs ihrer Produktinformationen mit diesen Apps bewusst geworden.„Unsere Aufgabe besteht darin, den Shopper auf seinem Weg zu begleiten und Transparenz ist ein Muss. Verbraucher-Apps sind also ein immer mehr genutzter Kontaktpunkt, „ erklärt Emmanuelle Orgogozo, Leiterin für Omnichannel-Entwicklung bei Labeyrie Fine Foods.„Es stellt sich daher nicht mehr die Frage, ob man sich damit beschäftigen möchte, sondern vielmehr, wie wir uns organisieren können, um über diese Apps die erwarteten Informationen zur Nährstoffqualität unserer Produkte zu liefern. „Vollständige, genaue Produktdaten sind gefragt, nicht nur zur Einhaltung der Vorschriften, sondern auch, um das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen und sie zu überzeugen.

Umdenken beim Shopping-Erlebnis im Geschäft

Mehr denn je müssen die Geschäfte eine Rolle in diesem neuen Informations-Universum übernehmen. Um sich von den Pure-Players abzugrenzen, muss der Verkäufer zum Produktexperten werden – und sich darauf verstehen, wie er mit Beratung echten Mehrwert schaffen kann. Zusätzlich zu den herkömmlichen Beschreibungen auf den Produkten müssen nun Handbücher, technische Spezifikationen, Empfehlungen usw. bereitliegen. In der Praxis wird der Verkäufer zum „Verkäufer 2.0“ mit einem großen Fächer an digitalen Verkaufsförderungswerkzeugen zu seiner Verfügung: Produktkataloge, Konfigurations-Werkzeuge, Express-Bezahlungslösungen, usw. Damit kann er in der Rolle des Beraters die Fragen der Verbraucher beantworten, die ebenfalls vernetzt und informiert sind.Um ein mit Informationen vollgepacktes Kundenerlebnis zu bieten, erfindet sich das Geschäft selbst neu. Das „4 Casino“ ist ein Vorreiter dieser neuen Erlebnisse mit einer geballten Ladung an Innovation, mit der sie ihr Geschäft ausstattet: der „Weintisch“ schlägt Kombinationen von Gerichten und Weinen für jede gescannte Flasche vor, die elektronischen Etiketten von SES-imagotag zeigen den Nutri-Score und die Qualitätslabel an, usw.„ In unserem Geschäft Le 4 Casino haben wir ein Konzept erfunden, in dem digitale Mittel das Kauferlebnis bereichern und den neuen Kundenbedürfnissen gerecht werden. Es scheint uns unerlässlich, eine neue Art von Sortiment anzubieten und gleichzeitig bei diesen Produkten die Transparenz zu fördern“, erklärt Cyril Bourgois, Leiter für Strategie, Digitalisierung und Innovation der Casino-Gruppe. „Daher zeigen die elektronischen, automatisch von Alkemics gespeisten Etiketten, zusätzlich zum Preis Informationen wie Bio-Label, Nutri-Score, Allergene usw. an. Mit dieser neuen Zusammenarbeit können wir außerdem die Effizienz unserer personalisierten Marketingwerkzeuge dank verbesserter Produktkenntnis steigern. „

Neue Verwendungszwecke

Tatsache ist, dass Daten für den Handel schon immer einen hohen Stellenwert hatten. Nun aber hängen sämtliche Aktivitäten und Prozesse von der Qualität gerade dieser Daten ab:

  • Logistik: Das Gewicht der Produkte für die Waagen der Selbstbedienungskassen, ihre Abmessungen zur Optimierung der Vorbereitung von E-Commerce-Bestellungen, die Füllung der Liefersäcke, die Vorlauf-Transportart (für größere Transportvolumen zwischen kleinen Produzenten und Lager) oder auch Druckindikatoren für die Handhabung mit Robotern…
  • Geschäfte: Millimetergenaue Abmessungsdaten sowie Abbildungen guter Qualität sind notwendig für die automatische Erstellung von Bestückungsplänen.
  • Qualität & soziale Unternehmensverantwortung: Sanitäreinrichtungen, Produktions-Chartas, Verpflichtungen in Bezug auf Arbeitsbedingungen, Informationen zu den Materialien und zur Recyclingfähigkeit von Verpackungen, BCorp- oder KMU+-Zertifizierungen,…
  • E-Commerce: Mindestens die im Geschäft verfügbaren Daten vorlegen (Zusammensetzung, Allergene, Nährstoffangaben, Herkunft und Anbauart von Obst & Gemüse, Fischereizone und -Art bei Fischen, …), aber auch ansprechende Inhalte über die Produktherkunft und seinen Gebrauch (Rezept, Produkt-Tutorials, …).
  • Personalisierung des Sortiments: Hier besteht das Ziel darin, das Sortiment im Geschäft auf die örtliche Kundschaft abzustimmen und die Online-Produktanzeige an die Konsumgewohnheiten / den Lebensstil der Verbraucher anzupassen. Dazu stützt man sich auf die Produktattribute, die in den Augen der Kunden einen hohen Stellenwert haben: glutenfrei, Bio, Angabe des Herkunftsgebiets, Käse-Intensität, Lagerdauer des Weins, usw.

Alle diese neuen Daten speisen auch die Algorithmen der künstlichen Intelligenz (KI) und tragen zu einer globalen, fortlaufen Verbesserungsdynamik bei. Von der Optimierung des Betriebs bis hin zu den neuen Anforderungen der Verbraucher ebnet die KI (mit den Daten, ohne die sie ins Leere läuft) den Weg in Richtung des „Handels 2.0“. Man könnte auch sagen in Richtung eines Handels, der sich besser selbst diagnostizieren und an seine Märkte anpassen oder auch neue, intelligentere Dienste anbieten kann. Ermöglicht wird dies vor allem durch automatische und personalisierte Werbung auf der Grundlage der Analyse des Verbrauchsverlaufs und von Prognosemodellen, welche der richtigen Person im richtigen Moment das richtige Produkt vorschlägt. Schluss mit Massenwerbung!Diese Daten können nunmehr nur in einem Omnichannel-Kontext mit einer weitgehend automatisierten Lieferkette genutzt werden. Daher hat sich Casino dafür entschieden, eine zentralisierte Verwaltung aller Informationen des Unternehmens einzurichten, welche die ganze Organisation mit Daten versorgt.Produktdaten können und dürfen heutzutage in jede Art Anwendung in der Handelskette eingespeist werden. Das betrifft nicht mehr nur einzelne Personen im Unternehmen. Die Daten müssen sämtliche Berufsgruppen erreichen: Marketing und Werbung, Logistik, Einkauf, Listing, Merchandising, soziale Verantwortung, … Die Daten werden über ein einziges Werkzeug erfasst und in einem Omnichannel-Ansatz in allen unseren Anwendungen genutzt“, erklärt Clément Lubin, Leiter für Supply Chain und Daten der Casino-Gruppe.

Diese Saga stützt sich auf unser White Paper Lieferantenbeziehung 3.0, das die Umstrukturierung des Handelssektors analysiert und Denkanstöße zu den Organisationsmodellen gibt, mit denen sich diese neuen Herausforderung meistern lassen.

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Datenaustausch: Die neuen Anforderungen an den Datenaustausch im Handel

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par Emilie Schaefer25 Januar 20210 commentaires

Datenaustausch: Die neuen Anforderungen an den Datenaustausch im Handel

Von den Erwartungen der Verbraucher über neue Gebrauchsformen bis hin zu den gesetzlichen Anforderungen sind Daten in sämtlichen Herausforderungen der springende Punkt. Bezüglich der auf der eigenen Plattform verwalteten Daten stellt Alkemics eine Erhöhung der Anzahl Lieferanten um 16 % pro Jahr fest, die wiederum zu einem jährlichen Wachstum der Produktanzahl um 30 % und der Anzahl Produktattribute um 20 % beiträgt. Das entspricht einer Steigerung um 56 % pro Jahr der Daten, die man von immer zahlreicheren Akteuren einholen muss.

Folge: Der Händler häuft als Auswähler und Produzent eine „Schuld“ an Produktinformationen an, um den Erwartungen der Verbraucher gerecht zu werden.Die Explosion der Anzahl regionaler Produkte steigert dieses Phänomen zusätzlich. Heute sind diese Produkte manchmal zahlreicher als diejenigen der nationalen und Eigenmarken zusammen. Die Händler müssen qualitative Produktinformationen einholen, um ein kohärentes Sortiment auf allen Kanälen, auch auf lokaler Ebene, auszuwählen und zu vermarkten. Und der Eigenmarke geht es nicht anders: Tatsächlich muss sie ein Vorbild für Transparenz in Sachen Produktionsweise sein und den Verbrauchern den Umfang an Informationen liefern, die sie erwarten.Hier können wir uns ein erstes Bild vom „Data Shock“ machen, mit dem Großhändler konfrontiert sind und den man zum Beispiel in der Fülle des Angebots des Marktplatzes Alibaba und dem Reichtum der Produktinformation erahnen kann, die seine Lebensmittelfiliale Hema Fresh bietet. Von einem „Data Shock“ zu sprechen, ist da keineswegs übertrieben. Die wachsende Menge der Daten und ihre kritische Rolle im ganzen Lebens- und Vermarktungszyklus des Produkts ändert die Bedürfnisse auf beiden Seiten, den Bezug zur Zeit, die Berufe und sogar die Beschaffenheit der Lieferanten-Händler-Beziehung.

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Datenaustausch: Die Lieferantenbeziehung im Zeitalter der Parallelisierung des Austauschs

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par Emilie Schaefer25 Januar 20210 commentaires

Datenaustausch: Die Lieferantenbeziehung im Zeitalter der Parallelisierung des Austauschs

Früher war das Leben einfach - sozusagen natürlich. Sagen wir besser, das Leben war in Abschnitte unterteilt, geordnet, vorgebahnt… mit einem richtigen Zeitpunkt für jede Phase. Zunächst musste der Händler einen Lieferanten finden, es folgte die Verhandlung und schließlich als krönender Abschluss das Listing. Ein praktisch ritualisierter Ablauf, bei dem jeder seiner Beschäftigung nachging. In den letzten Jahren jedoch wurden immer mehr Aspekte immer komplexer. Und nach und nach fühlten sich alle immer beengter in diesem Ablauf.

Grund dafür war die Veränderung des Handels und die Entwicklung neuer Kanäle. Dieser Wandel hat alle Berufe beeinflusst.

  • Die Supply-Teams benötigten neue Daten zur Optimierung ihrer Lager (Stapelung, Gefährlichkeitsanzeichen,…)
  • Die Marketing-Teams hatten mehr Prospekte zu erstellen und brauchten daher auch immer mehr Informationen (Abbildungen, Piktogramme, …): Diese Prospekte wurden zahlreicher (um den verschiedenen Hauptverkaufszeiten des Jahres gerecht zu werden: Halloween, chinesisches Neujahrsfest, …), regelmäßiger (mit wöchentlichen Publikationen), regionaler (also lokaler, mit Angeboten nach Geschäft), aber auch personalisierter.
  • Teams für soziale Unternehmensverantwortung und Qualität wurden geschaffen, um den Anforderungen der Konsumenten gerecht zu werden. Diese stellten immer präzisere Forderungen – welche ihrerseits neue Austauschprozesse erforderten (Spezifikationen, Sanitäreinrichtungen, Zertifikate, …). Immer strengere Vorschriften (Allergene, Zusammensetzung, …) beschleunigten diese Entwicklung zusätzlich.
  • Die Manager ihrerseits mussten sich neu organisieren, um sich an die vielfache Anzahl Produkteinführungen und die immer kürzeren Lebenszyklen anzupassen.Dazu kommt das Internet, das die Karten neu gemischt hat. Das Online-Listing von Produkten schuf einen neuen Bedarf an Informationen, die oft ad hoc durch die E-Commerce-Teams verwaltet wurden (Bildmaterial, Beschreibungen, Facetten, Synonyme).
  • Die Geschäfte begannen, sich für die digitale Welt zu interessieren, stellten Displays auf, führten elektronische Etiketten und in der letzten Zeit auch Tablets ein. Viele Lösungen also, denen es geradezu nach Produktinhalten dürstet (Gebrauchsanleitungen, Empfehlungen, …), um Mitarbeiter und Verbraucher besser informieren zu können.

Schließlich hat sich auch der Verbraucher geändert. Und zwar schnell! Seine Vorlieben haben sich geändert – und ändern sich stetig weiter – und machen so eine aktivere Suche nach Produkten für ein vielfältiges Sortiment notwendig.Die absehbare Folge dieser komplexen Umgebung: Die Markteinführungszeiten sind übermäßig lang geworden: bis zu 120 Tage bei gewissen Händlern, während alle innerhalb von … 2 Tagen am Ziel sind – und während gewisse Pure Players bestätigen, 1 Million Angebote pro Woche zu listen. Diese Abweichung zeigt schon von alleine, dass der altbekannte Schritt-für-Schritt-Ansatz den neuen Herausforderungen nicht mehr entspricht und diese nicht mehr meistern kann.

Dies haben die Teams auf Lieferanten- und Händlerseite selbstverständlich bereits festgestellt. Einige haben begonnen, die Aufgaben in empirischer Weise zu parallelisieren, ohne jedoch den ganzen Prozess neu aufzurollen. Andere haben sich in der „All in One“-Taktik versucht: alle nötigen Daten zusammen erfassen. Dies ist heikel, denn gewisse Daten (zum Beispiel das Bildmaterial eines Pakets in einem Veranstaltungs-Kontext) existieren vor dem Listing noch nicht. Alle diese Versuche hatten dasselbe Ergebnis: spürbar längere Markteinführungszeiten. Unhaltbar auf einem Markt, in der Neuheiten den Ton angeben.Um diese Markteinführungszeit zu reduzieren und gleichzeitig den Verbrauchern und Vorschriften gerecht zu werden, ist eine neue Form der Zusammenarbeit auf der Grundlage einer parallelen – und nicht mehr aufeinanderfolgenden – Ausführung der einzelnen Aufgaben gefragt. Auch die Austausche zwischen Teams, die sich bisher kaum trafen, nehmen zu.

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Diese Saga stützt sich auf unser White Paper Lieferantenbeziehung 3.0, das die Umstrukturierung des Handelssektors analysiert und Denkanstöße zu den Organisationsmodellen gibt, mit denen sich diese neuen Herausforderung meistern lassen.


Die Verbraucher verändern den Handel: mehr Qualität

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par Emilie Schaefer25 Januar 20210 commentaires

Die Verbraucher verändern den Handel: mehr Qualität

Daten halten den Betrieb im ganzen Unternehmen in Gang und ihre Verwaltung ist eine Herausforderung. Daten sind hoch gefragt, jedoch spielt nicht nur die Datenmenge eine wichtige Rolle, sondern auch ihre Qualität.

Data quality directly affects the user experience

Discrepancies in product data across different channels, such as differences between product packaging displayed online and in-store or nutritional information on a product’s packaging that contradicts the information in a consumer app, can lead to the loss of both sales and consumer trust. Data needs to be consistent, whether on store shelves, e-commerce sites, or apps. This consistency can no longer be considered simply “nice to have” — it’s become an essential prerequisite for effective customer relations, in a context where consumer journeys are a blend of the offline and online interactions.

Data quality plays a key role in addressing traceability and regulatory requirements

Whether for food, household products or cosmetics, regulatory pressure in terms of labelling has increased sharply over the past few years. INCO regulations have made nutritional declarations on food products mandatory since December of 2016, and European legislation has defined specific rules for food labelling: consumers must have access to the same information online as they do in stores. The Nutri-score system, while not (yet) mandatory, also requires high-quality data.
Monitored by the General Directorate for Fair Trading, Consumer Affairs and Fraud Control (DGCCRF), it is imperative for retailers to maintain extremely rigorous standards. Since manufacturers are still the experts on their products, retailers need to work in close collaboration with them to streamline the process of sharing data as regulations become increasingly strict.

This means that data accuracy has become a key criteria for evaluating manufacturer performance, just as consequential as business competitiveness. A criteria that needs to be carefully managed over time, as well as updated regularly. The reason is clear: why list products from a commercially appealing brand if penalties due to non-compliant labelling will later cut into the margins? For example, INCO regulations include criminal penalties and fines of several hundred euros per point of sale for each non-compliant label. This risk falls on retailers, who are seen, in this case, as the providers of this information, and therefore responsible for it.

Note that the food industry is not the only sector affected by these regulations. For household cleaning products, the CLP (Classification, Labelling, Packaging) regulation was implemented gradually, before completely replacing the existing European system in June of 2015. As for cosmetics, a new regulatory framework entered into force in 2013, notably including an annual audit.

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This saga is based on our Supplier Relations 3.0 white paper which analyses retail transformation and propose some insights on organizational models to answer to the new challenges of this industry.